Drogenrausch

Vor einer Woche habe ich in einer zugegeben ziemlich provokanten Social Media-Story dazu aufgerufen, dass ich auf der Suche nach einer oder einem ProtagonistIn sei, die/der sich vor laufender Kamera anonym Heroin spritzt, welches ich auch bezahlen würde. Natürlich, und zum Glück, wurde ich von vielen Menschen auf diesen Aufruf angesprochen. Man hat gemerkt, dass meine FollowerInnen beim Thema Heroin sehr sensibilisiert sind – die gefährliche Droge kann zu einer Suchterkrankung führen. Den gleichen Post habe ich drei Tage später gemacht, allerdings habe ich hier das Wort „Heroin“ durch „Bier“ und „spritzen“ durch „trinken“ ausgetauscht. Die Reaktionen waren wie zu erwarten: „Geil! Babsi, gibt ne Runde!“, „Klar, mache ich.“, „Ich mache es für 4 Bier!“ und noch viele mehr.

Ist das nicht paradox? Warum fühlen sich Menschen bei der einen Droge so getriggert und die andere Droge wird gefeiert?

Das Gefährliche an Drogen ist die Suchterkrankung, die mit dem Konsum einhergehen kann. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Abhängigkeit: Die substanzgebundene Abhängigkeit (Alkoholsucht, Heroinsucht, ...) und die substanzungebundene Abhängigkeit (sogenannte Verhaltenssüchte, Magersucht, Sexsucht, ...).

Nun ist es so, dass man in einigen Ländern zum Beispiel bei einem Hüftbruch über Wochen, manchmal sogar über Monate, Diamorphin verabreicht bekommt, was nichts anderes ist als: Heroin. Diamorphin ist sogar um einiges stärker als Heroin, welches man auf der Straße bekommt, da es nicht mit Streckmitteln verunreinigt ist. Jetzt könnte man natürlich meinen, dass alle Menschen nach einer Hüftoperation zum Junkie werden. Das ist aber nicht der Fall.

Unser aktuelles Verständnis zum Thema Abhängigkeit beruht auf eine Reihe von Experimenten, die Anfang des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurden. Hierzu hat man Ratten alleine in einen Käfig gesperrt und ihnen zwei verschiedene Trinkflaschen vorgesetzt. Die eine war mit purem Leitungswasser gefüllt, die andere wurde mit Heroin oder Kokain versetzt. Viele Ratten entwickelten eine Sucht nach dem Drogenwasser und tranken es so exzessiv, bis sie starben.

Der Psychologieprofessor Bruce Alexander bemängelte, dass die Ratten einzeln in die Käfige gesperrt wurden. So folgte in den 70ern ein neues Experiment: Er baute ein „Rattenparadies“ mit tollem Untergrund und viel Spielzeug, diesmal wurden die Ratten außerdem nicht alleine, sondern mit anderen Ratten zusammen gehalten. Es gab wieder zwei Trinkflaschen, eine mit Leitungswasser, die andere wurde mit Drogen versetzt. Das Ergebnis war verblüffend. Die Ratten zeigten kaum Interesse an dem Drogenwasser. Keine von ihnen trank es zwanghaft oder starb an einer Überdosis.

Im Vietnamkrieg konsumierten 20% der amerikanischen Truppen regelmäßig Heroin. Man befürchtete, dass Amerika nach Ende des Krieges ein großes Problem mit Heroin-Abhängigen bekommen würde. Aber dem war nicht so. Die meisten hörten auf, nachdem sie wieder zu Hause sein konnten. Viele hatten nicht einmal Entzugserscheinungen. Mit unserem traditionellen Verständnis von Abhängigkeit können wir uns das nicht erklären, mit der Theorie von Professor Alexander schon. Anscheinend spielt nicht nur die Substanz eine wichtige Rolle, sondern auch der Käfig, indem man sich befindet.

Die meisten von uns kennen es bestimmt. Hier mal ein Glas Wein, da mal eine Flasche Sekt. Das Bier schmeckt doch auch einfach zu gut. Viele von uns, und auf jeden Fall auch ich, haben schon einmal so viel getrunken, dass sie die Kontrolle über den eigenen Körper verloren haben. Filmriss – aber der Abend war so lustig.

Vor einiger Zeit habe ich für über neun Monate komplett auf Alkohol verzichtet. Mir war nicht danach. Ich war psychisch und gesundheitlich nicht so auf der Höhe und wollte mich auf meine Genesung konzentrieren. Als ich anfing, nüchtern zu bleiben und auf Partys, Hochzeiten, Geburtstagen und auch beim gemeinsamen Dinner keinen Schluck Alkohol zu trinken, war mir nicht bewusst, dass das schwierigste dabei die Fragen der anderen sein würden: „Wie, du trinkst nichts?“ – abwertende Blicke – „Also einen kannst du ja wohl mit trinken!“, „Barbara, wann bist du denn so langweilig geworden?“ Ich musste mich pausenlos rechtfertigen, warum ich auf diese Droge verzichte. Die meisten haben immer wieder versucht, mich umzustimmen, doch mit ihnen zu trinken. Es war für sie ein größeres Problem, dass ich nüchtern bleiben wollte, als für mich. 

Aber was ist, wenn ich alkoholkrank werde? Habe ich dann immer noch einen Platz in unserer Gesellschaft verdient? 

Ich möchte mich selbst hier nicht rausnehmen. Ich habe selber auch schon oft genug Leute zum Trinken ermutigt. Oft, ohne drüber nachzudenken, was das eigentlich bedeutet.

An dieser Stelle frage ich mich gerade, was passiert mit dir, was fühlst du, wenn wir den Alkohol durch eine andere Droge ersetzen. Zum Beispiel Heroin. Stell dir vor, die Leute hätten zu mir gesagt: „Wie, du spritzt nicht?“ – abwertende Blicke – „Also einen Schuss kannst du ja wohl setzen!“, „Barbara, wann bist du denn so langweilig geworden?“

Für mich fühlt sich beides nicht gut an. Leider ist es in unserer Gesellschaft so, dass Alkohol eine anerkannte Droge ist. Wir missbrauchen sie oft schon im jungen Alter, ohne genau zu wissen, was wir uns damit antun. Ein Bekannter von mir, Allgemeinmediziner, antwortete auf meine Frage, was schlimmer sei, Heroin oder Alkohol mit: „Barbara, beides ist scheiße. Als ich verstanden habe, was Alkohol mit meinem Körper anrichtet, habe ich keinen Schluck mehr getrunken.“

Alkoholsucht ist ein großes Problem in Deutschland. 7,9 Millionen Menschen der 18- bis 64-Jährigen konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Ein problematischer Alkoholkonsum liegt bei etwa 9 Millionen Personen dieser Altersgruppe vor (ESA 2021). Dabei schätzt die Drogenbeauftragte des Bundes, dass in Deutschland 120.000 Heroinsüchtige leben. 

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir Abhängigkeit neu betrachten. Dass wir aufhören, Drogen zu differenzieren und uns auf das eigentliche Problem konzentrieren: die Suchterkrankung, die solche Substanzen mit sich bringen. Anstatt Menschen dabei zu helfen, gesund zu werden und ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, werden sie von der Gesellschaft ausgeschlossen und verachtet. Wir bestrafen sie mit Gefängnis. Ja, wir stecken sie in Käfige.

Wir übersehen dabei oft die Rolle der Gesellschaft, die bei dem ganzen Prozess mit verantwortlich ist. Wir sollten aufhören, Menschen so schnell zu verurteilen und ihnen erst mal zuhören.

#EMPATHIE

Wir lesen uns, Barbara


Was 

zum 

Nach

denken…

Wir leben auf Pump! Vielleicht kennt das die/der eine oder andere aus dem Privatbereich, wenn man sich doch mal wieder etwas gegönnt hat, das Konto aber eigentlich schon am Limit ist – ganz vielleicht schreibe ich hier aus eigener Erfahrung… Das ist zwar nicht empfehlenswert, hat aber meist keinen allzu negativen Einfluss auf die Welt. Anders verhält es sich mit den ökologischen Ressourcen der Erde.

Eigentlich sollte die Menschheit nur so viel verbrauchen, wie die Erde auch nachproduzieren kann, allerdings: Vor wenigen Tagen war in Deutschland Earth Overshoot Day, Erdüberlastungstag. Bereits an Tag 125 des Jahres 2022 haben wir hierzulande alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die bei einer nachhaltigen Nutzung eigentlich für das ganze Jahr hätten reichen sollen. Es wurde also circa drei Mal so viel verbraucht wie es im besten Fall hätte sein sollen. Die Gründe liegen unter anderem im hohen Energieverbrauch, in der CO2-Belastung und der Massentierhaltung. 

Es gibt auch Länder bzw. Staaten, die ihre Ressourcen noch früher aufgebraucht haben als Deutschland – teilweise war es mancherorts schon im Februar soweit. Jamaika hingegen wird wohl erst im Dezember den Tag X erreichen, Chapeau! Der weltweite, länderübergreifende „Earth Overshoot Day“ fiel 2021 übrigens auf den 29. Juli. Ob er dieses Jahr noch früher „stattfindet“?

Was man als Einzelperson tun kann, ist eigentlich klar – u.a. weniger tierische Produkte konsumieren, öfter Secondhand kaufen, das Fahrrad statt das Auto nehmen, den Zug statt den Flieger, No waste-Produkte bevorzugen, nachhaltige Produkte wählen… Manchmal verdeutlichen Zahlen, wie die oben genannten, noch einmal konkret und greifbar, was wirklich schiefläuft. Vielleicht regen sie ja jemanden zum (erneuten) Nachdenken an…

Eure Kristina

Hauptstadt-Hilfe


Aktuell fühlt es sich manchmal vielleicht komisch an, sich ganz nebenbei und ganz selbstverständlich Dinge zu gönnen wie einen Snack hier, einen Drink da… Während am Hauptbahnhof Geflüchtete aus der Ukraine eintreffen, die nur noch das haben, was sie zusammenpacken und mitnehmen konnten. Neben direkten Geld- oder Sachspenden gibt es in Berlin viele schöne Möglichkeiten kleiner und großer Unternehmen, das Kaufen zwischendurch mit einer Spende zu verbinden.

Trinken für einen guten Zweck könnt ihr zum Beispiel im Frühstück 3000. Alle Erlöse des Kyiv Mule (Wodka+Matcha+Lime+Ginger Beer) gehen, solange der Krieg andauert, an World Central Kitchen, eine Organisation, die warme Mahlzeiten in der Ukraine für Geflüchtete zur Verfügung stellt.⠀

Die Backmanufaktur Maitrevite spendet noch bis zum 31. März 2022 je einen Euro pro verkauftem Butter-Pfannkuchen an die Ukraine-Hilfe Berlin.

Märkisches Landbrot aus Berlin hat ein „Peace“-Brot aus der Taufe gehoben. Von jedem verkauften Brot gehen 0,50 Euro an Fundacja Ocalenie. Speziell bei der Bio Company gehen die Spenden an die Ukraine-Hilfe Berlin e.V.

Calm Coffee Berlin verkauft „Ukraine Limonade“ in den Farben der ukrainischen Flagge für 5 Euro. Die Hälfte des Erlöses wird an Aktion Deutschland hilft gespendet.

In Berlins Hundecafé FellFreunde gibt’s blau-gelbe Cupcakes, von deren Erlös jeweils ein Euro an Be an Angel e.V. gespendet wird.

„Blumen statt Worte“ heißt es bei Marsano Berlin. Der Erlös des schönen gelben Frühlingsstraußes ab 60 Euro, der exklusiv in der deutschen Hauptstadt geliefert wird, geht an die Hilfsorganisation Help for Ukraine Berlin. Die Aktion läuft noch bis mindestens zum 1. April 2022.

Der Berliner Designer Kilian Kerner präsentierte letzte Woche während der Berlin Fashion Week seine neue Kollektion – mit einem besonderen Finale, bei dem er gemeinsam mit allen Models und Mitarbeitenden in schwarzen „Peace“-Hoodies auf den Laufsteg kam, während im Hintergrund Videos mit rund 100 „Stop the war“-Botschaften liefen. Der Hoodie kann nun noch bis zum 30. März 2022 im Kilian Kerner-Webshop für 69 Euro erstanden werden. Der Gewinn wird im Rahmen der Organisation „Ein Herz für Kinder“ für die Ukraine gespendet.

Ebenfalls eine besondere Hilfsidee: Lena Manzhos ist Portrait-Fotografin aus Kyiv und kürzlich in Berlin angekommen. Sie bietet Fotoshooting für eine Spende an.

Ab dem 2. April und bis zum 1. Mai 2022 könntet ihr außerdem die Fotoausstellung „In The Name Of Freedom“ besuchen. Die Exhibition wird von Chaussee 36 Photo Foundation gemeinsam mit der Ukrainian Women Photographers Organization umgesetzt und zeigt eine dokumentarische und gleichzeitig intime, tragische Vision eines Landes, das sich nun im Krieg befindet. Die Spenden aus dem Print- und Getränkeverkauf werden an Be an Angel gespendet.

Ich packe meinen Koffer...

"Ich packe meinen Koffer, um mich auf eine Reise zu begeben, von der ich nicht weiß, was mich erwarten wird. Denn dort, wohin ich fahren werde, herrscht Krieg."

"Wir packen viele Kisten mit euren Sachspenden, denn sie werden benötigt. An der Front."

"Der Krieg ist nicht hier. Nein. Er ist 9 Stunden und 41 Minuten entfernt."

"Es sind 15 Tonnen! 15 Tonnen Hilfsgüter."

Sie sagen: "Die Leichensäcke kommen auf die Palette der Soldaten."

"... und er ist spürbar. Der Krieg."

"So hilflos. So traurig. Aber alle packen mit an. Für den Frieden."

"Wir haben Platz. Platz für Frauen und Kinder. Platz für ein Ticket in die Sicherheit."

"Es sind so viele Menschen. So viele, die Schutz suchen. So viele, die fliehen müssen. Fliehen vor dem Krieg."

Sie sagt zu mir: "Ich habe noch einen Hund. Er ist bei meinem Mann geblieben."
Sie schaut mir in die Augen: "Ich liebe ihn. Ich liebe meinen Mann."

Und sie sagt zu mir: "Sie ist das einzige, was mir geblieben ist."

"... und er ist spürbar. Der Krieg."


"Da stehen wir nun. In Sicherheit. Aber nach dem Frieden suche ich verzweifelt."


"... und die Kinder."


"5 Frauen, 6 Kinder und eine Katze - was ist mit dem Rest?"


"Sie packen ihren Koffer. Doch wofür?"


"Für den Frieden!"












Reingeschlüpft...

…und nie wieder raus. Wisst ihr, was heute für ein Tag ist? Klar, BarMAG-Tag, Freitag… und Internationaler Tag der Jogginghose! Die Idee entstand bereits im Jahr 2009, als vier Österreicher an Karneval gemeinsam mit ihrer Schulklasse in Jogginghosen zur Schule kamen. 2010 war dann allerdings Ferienzeit, so dass schließlich eine Veranstaltung auf Facebook daraus wurde, inklusive einem Aufruf, (peinliche) Fotos von sich in Jogginghose an ungewöhnlichen Orten zu teilen – mit zum Debüt schon sage und schreibe 130.000 Teilnehmenden. 

   

Ein Schattendasein fristet die Jogginghose in Berlin ja schon längst nicht mehr, gehört sie in der deutschen Hauptstadt doch fast zum guten, zum stylischen Ton. Und spätestens seit der Pandemie und den zahlreichen im Home Office arbeitenden Menschen ist sie auch in anderen kleinen und großen Städten zum liebsten Kleidungsstück avanciert. Warum extra umziehen, wenn man in der Mittagspause kurz einkaufen, eine Runde um den Block oder ins Café nebenan geht? Wer dabei nicht gänzlich auf das Feeling, sich „zurecht gemacht“ zu haben, verzichten möchte, trägt einfach Heels zur Jogginghose, Stilbrüche haben schließlich immer was.

   

Die Geschichte der Jogginghose begann übrigens schon vor rund einem Jahrhundert, in den 20er Jahren, mit Émile Camuset, Gründer des Labels Le Coq Sportif, der eine Pants für Sportler auf den Markt brachte. Es hat also etwas gedauert, aber letztlich hat es die Hose vom Gym in die Videokonferenzen im Home Office, auf die Straße und sogar auf die Laufstege geschafft.

Ergänzend zum Tag der Jogginghose fehlt nun vielleicht noch ein Internationaler Tag der Leggings, ein weiterer Alltime-Favourite, der mittlerweile ebenfalls gesellschaftsfähig geworden ist. Was es hingegen schon gibt: den Weltknuddeltag, der ist ebenfalls heute, ob mit oder ohne Jogginghose… 

   

   

Wir lesen uns,

Kristina

Ein ewiger Kampf?

Ladies und Gentlemen, es ist mal wieder soweit. Sommerzeit ist Urlaubszeit - aktuell vielerorts wieder bzw. noch glücklicherweise ja möglich - also Badesachen einpacken und ab ans Meer.
– Die Idee klingt zunächst ganz nett, allerdings gibt es hier ein, zwei, okay, vielleicht auch drei große ABER.

Sie heißen Cellulite, Speckrollen und mangelndes Selbstvertrauen. Laut einer Studie trauen sich rund 30% der Menschen in Deutschland nicht, sich in Badebekleidung zu zeigen, oder fühlen sich dabei zumindest nicht wohl. Aber woher kommt das?
   
Ich glaube, viele von euch kennen es. Wir öffnen die Instagram-App, häufig schon vor dem Frühstück, und irgendwie scheint die ganze Welt einen vermeintlich perfekten Body zu haben. Sich wie ein Walross fühlend, schließt man die App wieder und sagt sich: Das ist alles nur Fake. Mittagspause. Das Pausenbrot ist aufgegessen und die Zeit reicht noch für ein kurzes Social Media-Update. Während ich an meinem Schreibtisch sitze, scheint die ganze Welt an den verschiedensten Stränden ihre perfekten Bodys zu bräunen.
   
„Tief durchatmen. Das ist nur Fake. Das hat mit der Realität nichts zu tun“, sage ich zu mir selbst.
   
Zwei Stunden später, das gleiche Spiel. Es waren dieses Mal aber wirklich nur fünf, okay, zehn Minuten. Feierabend. Ein wirklich ganz kurzes Update, bevor ich nach Hause fahre. Nur dieses Mal habe ich den Kopf ziemlich voll, keine Nerven und auch keine Zeit „tief durchzuatmen“.
   
– Und da meldet es sich. Mein schlechtes Gewissen. „Wieso schaffst du das eigentlich nicht, wenn es doch die ganze Welt schafft?“
   
Auf den Weg nach Hause, fahre ich beim Supermarkt vorbei. Hungrig auf Pizza kaufe ich Salat. Kurz vor der Kasse, komme ich am Zeitschriftenstand vorbei. Eine Schlagzeile einer Beauty-Zeitschrift fällt mir direkt ins Auge. Das ist die Antwort auf mein Problem: „Diese 10 Lebensmittel solltest du nicht essen und deine Cellulite verschwindet.“ Super, die Zeitschrift muss ich haben! Zu Hause angekommen, mache ich mich gleich an den Artikel. Heruntergebrochen soll man im Prinzip nur Gemüse essen. Aber auf keinen Fall alle Gemüsesorten. Und das Ganze auch nur sechs Stunden am Tag. Außerdem gibt’s stilles Wasser.
   
„Puh, das hört sich hart an, aber machbar!“ Motiviert, meinen neuen Diätplan durchzuziehen, schnappe ich mir meinen Hund und laufe eine Runde durch meinen Kiez. Der Artikel geht mir nicht aus dem Kopf. Ständig kreisen meine Gedanken ums nichts essen. Und wie toll mein Body dann aussehen wird. Schließlich fange ich an, mich auf andere Art schlecht zu fühlen, da ich die Phase des nichts Essens doch erfolgreich therapiert habe – und ich für kein Geld der Welt noch einmal eine so harte Zeit durchleben möchte.
   
Mit ein wenig Abstand zu dem Artikel möchte ich euch klar machen, dass er nicht
„Diese 10 Lebensmittel solltest du nicht essen und deine Cellulite verschwindet“ heißen sollte, sondern eher
„Wie werde ich Magersüchtig in nur 10 Tagen?“ oder
„Du möchtest auch unter Anorexie leiden? Ich habe hier eine Anleitung für dich.“ 
   
- Akzeptiert und verstanden. Der Artikel ist großer Schwachsinn und sogar sehr gefährlich!
   
Ich versuche einen anderen Weg. Das muss doch der heilende sein!
„Liebe dich selbst und umarme jede Stelle deines Körpers!“
Nachdem ich gefühlt 100 Stunden auf dem Meditationskissen gesessen und jedes Youtube-Video und jeden Artikel, den ich hierzu finden konnte, gelesen habe, kann ich mit voller Überzeugung sagen:
Nein, ich liebe nicht jeden Zentimeter an meinen Körper.
   
- Habe ich jetzt bei einem Thema gleich zwei Mal versagt? Es fühlt sich für mich so an, als würden alle Menschen dieser Welt entweder ihren Körper Cellulite-frei hungern oder selbigen kompromisslos lieben können.

Ich habe leider schon zu viel Zeit und Energie in dieses oberflächliche Thema gesteckt. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich meinen Körper akzeptiert habe. Es gibt schöne und noch schönere Seiten an mir. Was ich wirklich gut verinnerlicht habe, ist zu wissen, dass Cellulite definitiv kein Problem ist. Sie tut weder weh, noch beeinträchtigt sie mich oder meine Gesundheit in irgendeiner Art und Weise. Sie ist letztendlich ein „Problem“, welches uns eine kapitalorientierte Industrie vorlügt, damit wir ihre Cremes, Zeitschriften und sonstige irre Ideen kaufen.
   
Ich glaube es ist okay, Tage zu haben, an denen man sich in der eigenen Haut wohlfühlt und solche zu haben, an denen man sich einfach nur verstecken möchte. 
Wichtig ist nur, dass man dabei nicht den Genuss, die Freude und das Lachen im Leben verliert!
   
   
Eure Barbara

OFFLINE.


Kennst du das auch? Man wacht auf und der erste Griff geht zu deinem Handy. Klar, wer hat denn heute noch einen normalen Wecker?! Schnell ein Update der Social Media-Kanäle, Emails, WhatsApp und Co. Dieses Spiel zieht sich durch den ganzen Tag, bis man abends zu Bett geht.

Ach so – natürlich läuft zum Einschlafen noch ein Folge Terra X auf meinem iPhone.

   

Einige Studien zeigen, dass über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung online sind. Dabei liegen die 14- bis 29-Jährigen ganz klar vorne: 553 Minuten, also knapp 6 Stunden, surfen sie täglich im Internet - die meiste Zeit davon am Handy. Zum Vergleich: Unsere über 70-jährigen Großeltern, die inzwischen auch verstärkt online sind, verbringen nur 37 Minuten online.

   

Ich selber verbringe auch sehr viel Zeit mit surfen, Online-Shopping und Co. Es sind keine sechs Stunden, aber drei Stunden kommen ganz schnell zusammen. Ich stellte mir die Frage, was ich machen würde, wenn ich jeden Tag drei Stunden geschenkt bekommen würde? Drei Stunden für mich, meinen Hund oder für... Ja, für was eigentlich? Ich wurde neugierig und versuchte es. 40 Tage lang, ab 19:00 Uhr ist mein Handy aus. Nein, nicht lautlos, nicht im Flugmodus – sondern aus.

   

Die erste Zeit war tatsächlich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich plötzlich auf einen Film konzentrieren, ohne nebenbei noch das Internet quer zu lesen. Die Eindrücke vom Film musste ich ganz ohne Googeln der Fakten, Schauspieler/innen und Regisseur/innen verarbeiten. Eine ganz vergessene Welt. Mein Hund freute sich auch sehr. Wir hatten Zeit, am Abend raus zu fahren – obwohl hierfür eigentlich ja nur der Sonntag vorgesehen ist. Ich hatte das Gefühl, und das meine ich wirklich so, wieder aktiver am wahren Leben teilhaben zu können.

   

Zeit zu haben für Dinge, die mir wirklich Spaß machen.

   

An einem Abend griff ich bestimmt 15 Mal unbewusst zu meinem Handy – um festzustellen, dass es aus ist. Oft wollte ich etwas nachlesen oder googeln. Jetzt musste ich nachdenken. Meine Gehirnzellen freuten sich. Nach 40 Tagen fing ich an, es zu lieben. Die ruhigen Abende. Feierabend und Zeit für sich zu haben. Für niemanden abrufbereit zu stehen und dabei ganz bei mir zu sein. Im Hier und Jetzt zu Leben. Sich nur auf diesen Moment, auf diesen Abend zu konzentrieren.

   

Leider hat es nicht lange gedauert, bis das Handy mich wieder unter Kontrolle hatte. Warum und wie es dazu kam, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Es hat sich ganz still und heimlich wieder in mein Leben geschmuggelt. Vielleicht ist es doch nicht so einfach, lang antrainierte Gewohnheiten zu ändern. Ausreden, das Handy an zu lassen, habe ich jedenfalls genug auf Lager. Und wenn ich mir zur Not einrede, dass ich es aus beruflichen Gründen anlassen muss. 

   

Was ich aus meiner 40-tägigen Offline-Zeit aber raus ziehe ist, dass ich ab und an mein Handy zu Hause lasse oder es am Abend doch mal ausschalte. Aber leider viel zu selten.

   

Wahrscheinlich hast auch du gerade dein Handy in der Hand und liest diesen Artikel. Eigentlich eine komische Ironie. Oder du erkennst dich sogar hier in diesen Worten wieder – und hast auch schon öfter drüber nachgedacht, zu viel Zeit in der Online-Welt zu verbringen. Aber meinst du, du könntest dein Handy auch einfach mal ausmachen? Vll. für einen Abend – oder vll. für ein ganzes Wochenende? 

   

Eure Barbara





Im neuen Jahr…

…wird alles anders! Aber – offensichtliche Wünsche wie eine Verbesserung der Pandemie-Situation mal außen vor gelassen – muss es das? Zuerst einmal wünschen wir euch natürlich noch ein glückliches und gesundes Jahr 2022! Sicherlich hat die/der eine oder andere Vorsätze, oder? Und ein paar davon bis zum heutigen Tag vielleicht auch schon wieder gebrochen… 
 
Mit guten Vorsätzen verhält es sich meiner Meinung nach ein bisschen wie mit, wenn auch das Thema ein völlig anderes ist, Body Positivity. Ich teile ja die Ansicht, dass man seine „Makel“ nicht lieben muss, sondern dass es reicht, sie zu akzeptieren. Und so sehe ich das auch mit den vermeintlich guten Vorsätzen. Natürlich kann man sich vornehmen, Verhaltensmuster mal aufzubrechen und manche Dinge mehr, weniger oder anders zu machen. Dabei finde ich es aber wichtig, realistisch zu bleiben. Nur weil ein neues Jahr beginnt, ist man ja nicht plötzlich ein vollkommen – die Betonung liegt auf vollkommen – neuer Mensch.
 
Um mal die vermutlich am meisten verbreiteten Vorsätze als Beispiele aufzugreifen: Sich als absoluter Sportmuffel plötzlich jeden Tag eine Stunde körperliche Betätigung vornehmen? Dann doch lieber ein erreichbareres Ziel, wie zum Beispiel täglich die Treppe statt den Aufzug zu nehmen und statt zwei Stationen mit der U-Bahn zu fahren, den Weg öfter mal zu Fuß zurückzulegen. Als Fast Food-Fan von heute auf morgen komplett auf eine pflanzenbasierte Ernährung umsteigen? Dann doch lieber für den Anfang einen Gemüsetag oder auch zwei pro Woche einplanen.
 
Sicherlich gibt es so manche Person, die die selbst gesetzten Ziele mit mehr Druck und klaren von 100 auf 0- oder 0 auf 100-Regeln besser umsetzen kann. Go for it! Wer aber nicht zu diesen Menschen zählt, hat doch sicherlich ein viel schöneres Jahr, wenn die eigenen Vorhaben auch eine reelle Chance auf Erfüllung haben!
 

Einer meiner wenigen Vorsätze ist es übrigens, nach zwei gescheiterten Versuchen im letzten Jahr in 2022 mit meinem Zwergspitz Rolf bei schönem Wetter irgendwo einen leeren Sandstrand am Meer zu finden, wo er frei toben und ich mich entspannt in die Sonne setzen kann. Falls also jemand Tipps hat…
 
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Vorsätze? Und habt ihr sie bislang so umgesetzt, wie ihr es euch vorgenommen habt?
 
 
Eure Kristina


Der kleine Wichtel


Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte
die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in
diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen. So machte er sich
schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten
Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und
hetzten eilig durch die Straßen.
   
Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen
Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit
vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?
   
Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten
Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug
von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Ist die Adventszeit nicht eine
ruhige und besinnliche Zeit?
   
So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus
sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen
ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und
die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit
immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden
sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und
drang sogar zu ihm nach draußen.
   
Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und
ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den
warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam
zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es
kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen,
denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken.
Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.
   
Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit.
Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander,
eine Zeit füreinander.
   
Von seinen Gedanken noch ganz benebelt,
sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie,
wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern
eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel,
eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt.
   
Menschen, die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten.
Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder für einander Zeit.
   
Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich
leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.


Was haben wir eigentlich gegen Socken?

Es beginnt mit dem Adventskalender, geht weiter mit Nikolaus und findet seinen Höhepunkt an Weihnachten – kürzlich wurde mir bewusst, dass der Geschenke-Wahnsinn wieder losgeht, als ich mit einem befreundeten Pärchen darauf kam, was in die jeweiligen Adventskalender des Partners bzw. der Partnerin und in die der Kinder so alles hinein gepackt wird. Ein Wert von 50 Euro pro Türchen soll dabei keine Seltenheit gewesen sein. Auf der anderen Seite ist mir vor wenigen Tagen in einer Instagram-Story aufgefallen, dass es auch anders geht, dort wurde nämlich beispielsweise eine große Packung Sticker auf zwei Türchen aufgeteilt. Schließlich ist ja noch nicht Heiligabend! 

   

Ich nehme mich selber gar nicht aus, auch ich habe als Kind nicht ein Spielzeug, sondern mehrere bekommen, nicht eine Puppe, sondern noch ein Puppenhaus dazu und und und… Und im Nachhinein fällt mir auf, wie überfordernd das doch irgendwie auch war bzw. ist und wie schnell ein Großteil der Geschenke letztlich links liegen gelassen wird. Kids aber noch mal außen vor gelassen – auch, oder gerade im Erwachsenenalter gibt’s doch manchmal nahezu ein Battle, wer wem was schenkt und ganz wichtig, das selbst gekaufte Präsent darf nicht wesentlich günstiger gewesen sein als das Geschenk, das man selbst bekommt. Und auch hier ist mir der Gedankengang nur allzu vertraut, gleichzeitig sollte er aber überflüssig sein. Schließlich – und ja, der Satz klingt etwas abgedroschen – zählt der Gedanke. 

   

Vor allem wenn es um Präsente geht, die eine Halbwertszeit von ein paar Tagen oder Wochen, vielleicht auch von ein paar Monaten haben, sollte man sich die Frage stellen: Gibt’s nicht etwas, das länger Freude bereitet und nicht nur für ein kurzweiliges „Yippie“ sorgt? Und genau so kam ich auf die Headline dieses Artikels. Zu einem meiner letzten Geburtstage habe ich mir Socken gewünscht. Mein Wunsch wurde erhört – und auch drei Jahre später gehört dieses Paar zu meinen Lieblingsstrümpfen. Ich selbst hätte mein Geld vermutlich für etwas anderes ausgegeben. Und genau deshalb waren sie so ein gutes Geschenk…

   

Eure Kristina

Ein neues Kapitel…


…schlagen wir aktuell nicht nur ganz allgemein auf, weil das Leben, niedriger Inzidenzen sei Dank, endlich wieder Fahrt aufnimmt, sondern auch bei Barbeck!

Neben dem Launch des BARmags hat Barbara, ihres Zeichens Gründerin und kreativer Kopf hinter der Marke, außerdem das perfekte Setting gefunden, das Store, Atelier und Office vereint. Nun fragt ihr euch vielleicht: Eine neue Location? Ein Umzug? Während einer globalen Pandemie? Na klar!
   
Im schönen Stephankiez gelegen, ist der neue Barbeck-Hauptsitz ein echter Glückstreffer gewesen, ein „Nein“ kam also gar nicht in Frage. Innerhalb weniger Tage wurden alle sieben Sachen gepackt, Möbel-, Vintage- und Upcycling-Stores durchgeklickt, der Umzugswagen beladen und ab ging es in die Stephanstraße 18.
Dort könnt ihr ab sofort vorbeischauen, um euch die Barbeck-Styles live und Farbe anschauen, um ein wenig hinter die Kulissen zu blicken oder einfach für einen kleinen Kaffeeklatsch mit Barbara.

In der neuen Location entstehen die Kollektionen des Labels, die dort natürlich auch geshoppt werden können, ein regulärer Store ist das Ganze aber nicht, denn Barbara wäre nicht Barbara, wenn sie einfach mit dem Mainstream gehen würde. Es gibt also keine festen Öffnungszeiten, dafür könnt ihr aber das Personal Shopping-Angebot nutzen! Exklusiv, entspannt und mit kompetenter Beratung von der Designerin höchstpersönlich.
   
Somit hebt sich Barbeck nicht nur mit dem Slow- statt Fast Fashion-Ansatz und dem Anspruch, fair produzierte Kleidung in allen Größen für Frauen und Männer zu kreieren, von der Masse ab, sondern auch mit dem Konzept, Atelier, Showroom, Store und Office in einer Location zu vereinen.
   
Ihr möchtet euch das Ganze mal vor Ort anschauen? Dann meldet euch sehr gerne einfach kurz über Instagram oder per Mail direkt bei Barbara. Oder bucht euch direkt hier auf der Webseite einen Termin.
   
Eure Kristina

Wie alles begann…

„Ich möchte wieder schreiben. Ich möchte den Leuten erzählen, was ich über Nachhaltigkeit weiß. Sie ermutigen, ihre Stimme bei wichtigen Themen zu erheben, sie aber genauso auch belustigen und unterhalten“, sagte ich an einem schönen
Fondue-Abend zu meiner Freundin Kristina. „Dann tu´s“, war ihre Antwort, „gründe doch ein Blogazine.“ Ich musste lachen.
Zu einem, weil mir das Wort Blogazine (Komposition aus Blog und Magazine) fremd war und zum anderen, weil ich bezweifelte, dass ich so etwas kann. Den Gedanken noch nicht ganz zu Ende gedacht, meldete sich aber bereits mein inneres Ich bei mir: „Doch! Und wie du das kannst!“ Ich sprang auf und holte Papier und Stift.
   
Kristina – Linguistin & Kommunikationswissenschaftlerin und seit 12 Jahren im Bereich Journalismus tätig – und ich fingen direkt an zu brainstormen und arbeiteten zusammen ein tolles Konzept aus. Herausgekommen ist tatsächlich ein Blogazine.
   
BARmag soll es heißen und jeden Freitag wird es einen spannenden Artikel geben, von Kristina als regelmäßige Gastautorin, von weiteren Gastautorinnen und -autoren und natürlich von mir.
   
Und heute ist es endlich soweit.
Hiermit ist der erste Artikel online.
Das Logo steht und viele weitere Artikel und Themen sind bereits geplant.
   
   
Wir lesen uns nächsten Freitag,
   
Eure Barbara