Ein veganes Weihnachtsessen?

Genau heute in einer Woche steht bei vielen wieder die Weihnachtsschlemmerei an. Einige von euch haben bestimmt ein traditionelles Gericht, welches schon seit der eigenen Kindheit zu Heiligabend gegessen wird. Bei mir war es immer Raclette. Irgendwie wurde diese Tradition aber nicht weiter fortgeführt. Aber noch mehr habe ich mich gefreut, dass meine Familie mein fleischfreies Jahr  respektiert und so auch ich auf meine Kosten kommen werde.

Ich dachte, vielleicht habt ihr ja auch Lust, an einem der drei Weihnachtstage ein veganes oder ein vegetarisches Essen zu servieren. Als kleine Inspiration habe ich euch eines meiner Lieblingsmenüs rausgesucht:

Vorspeise

Rote-Bete-Carpaccio mit Wildkräutercreme – vegan

 

 

Carpaccio Zutaten für 3-4 Personen:

 

3 bis 4 kleine, rohe Rote Beete Knollen

etwas Feldsalat, optional auch Kresse oder Sprossen als Topping

Walnüsse oder andere Nüsse oder Samen nach Wahl

Salz, frischen Pfeffer

neutrales Öl 

Zitrone

 

Zutaten für die Wildkräutercreme:

 

70 g Cashewkerne (über Nacht oder für ca. 4 Stunden in Wasser eingeweicht)

1/2 TL Senf

EL Zitronensaft 

eine Prise Salz 

1/2 TL Süße z.B. Agavendicksaft 

15 ml neutrales Öl 

ca. 20 bis 30 ml pflanzliche Milch (soviel, dass eine schön dicke und cremige Masse entsteht) 

ca. zwei Hände voll Wildkräuter: ich habe hier Löwenzahn und Petersilie gewählt

 


Zubereitung

 

Die Zutaten für die grüne Wildkräutercreme alle in einem Mixer miteinander vermengen und diese dann für ca. 1 h im Kühlschrank durchkühlen lassen.

 

Für das Carpaccio die rohe Rote Bete sehr, sehr fein schneiden. Die Rote Bete Scheiben auf dem Teller verteilen und mit dem Feldsalat, Nüssen und Kresse garnieren.

 

Mit Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer beträufeln.

 

Mit einem Spitzbeutel die grüne Creme darauf verteilen. Wenn du keinen Spitzbeutel hast, kannst du die Creme auch unter dem Carpaccio verteilen und die Rote Bete Scheiben darauflegen oder du formst einfach mit einem oder zwei kleinen Löffeln schöne Häufchen.

Hauptgang

 

 Rotwein-Kürbis-Risotto mit Ziegenkäse

 

 

Zutaten

 

0.5 Hokkaido Kürbis

1 Zwiebel

2 Zehe(n) Knoblauch

2 EL Olivenöl

500 g Risottoreis

200 ml Rotwein

1 l Gemüsebrühe (glutenfrei)

50 g Kürbiskerne ohne Schale

Ziegenkäse

50 g Butter

Salz

frischen Pfeffer

 

 

Zubereitung

 

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ziegenkäse in Scheiben schneiden, Kürbis waschen, in ca. 2 cm große Würfel schneiden und beides auf einem mit Backpapier belegten Backblech ca. 20 Minuten backen.

 

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. In einem Topf Zwiebeln in Öl glasig dünsten. Reis und Knoblauch zugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit Rotwein ablöschen und verkochen lassen.

.

Warme Brühe bei mittlerer Hitze Schritt für Schritt aufgießen und unter Rühren verkochen lassen – solange, bis der Reis gar ist.

 

In der Zwischenzeit Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten.

 

Kürbiswürfel, Butter und ⅔ des Parmesans ins Risotto einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Risotto anrichten und mit dem restlichen Käse und den gerösteten Kürbiskernen garnieren.

Nachspeise

 

Himbeerdessert mit Spekulatius

 

 

Zutaten

 

200 ml Sahne

250 g Quark

150 g Mascarpone

125 g Kokosblütenzucker

350 g Himbeeren TK

250 g Spekulatius

 

 

Zubereitung

 

Die Sahne schlagen. Quark, Mascarpone, Zucker und Vanillezucker mischen. Die Sahne unterheben.

 

In einer ausreichend hohen eckigen oder runden Schüssel mit drei, vier EL Creme den Boden bedecken. Darauf eine Schicht Spekulatius, ganz oder in Stücke gebrochen, verteilen. Die Hälfte der restlichen Creme darauf verstreichen.

 

Die gefrorenen Himbeeren darüber verteilen, diese mit dem Rest der Creme bedecken, so dass sie nicht mehr zu sehen sind.

 

Zerbröckelten Spekulatius (Menge nach Belieben) darüber verteilen.

 

Die Creme muss mindestens 4 Stunden kalt gestellt werden.

Vor dem Servieren kann man noch etwas Puderzucker drüber streuen.

Vegane Zimtsterne

 

Zutaten für den Teig

 

200 g Puderzucker

2 EL Zimtpulver

8 EL Wasser

1 EL Zitronensaft

150 g Mandeln, gemahlen

200 g Haselnüsse, gemahlen

1 EL Orangenschale, unbehandelt, abgerieben

 

Für den Guss

 

n.B. Puderzucker

wenig Wasser

etwas Zimtpulver

 

 

Zubereitung

 

Alle Zutaten für den Teig fest miteinander verkneten. Auf einer mit Alufolie ausgelegten Fläche ausrollen und mit einem Förmchen Sterne ausstechen. Bei Zimmertemperatur ca. 4 Stunden trocknen lassen. 

 

Die Zimtsterne auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 250°C ca. 3 - 5 Minuten backen. Nicht zu lange im Ofen lassen, da sie sonst zu trocken werden. Die Plätzchen gut auskühlen lassen. 

 

Aus gesiebtem Puderzucker, Zimt und wenigen Tropfen Wasser einen zähen Zuckerguss herstellen. Die Zimtsterne damit überziehen, gut trocknen lassen und in einer mit Alufolie ausgelegten Keksdose lagern.

Ich wünsche euch einen guten Appetit, 

Eure Barbara

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